Herzlich Willkommen auf der Homepage
der Interessengemeinschaft der Kirchenführer der
Mecklenburgischen Seenplatte !

Die Interessengemeinschaft der Kirchenführer der
Mecklenburgischen Seenplatte setzt sich aus zehn aktiven Mitgliedern verschiedenen Alters und Berufen zusammen. Wir haben ein gemeinsames Interesse für Geschichte und Kultur der Region 
und im Umgang mit Menschen.

Programm des Vereins BNH Röbel


Im Jahre 2005 absolvierten wir einen Kirchenführerlehrgang bei 
LANDURLAUB Mecklenburg-Vorpommern  e. V., der uns befähigt, Gästen unsere Kirchen im ländlichen Raum nahe zu bringen. Aus diesem Kurs hat sich die „Interessengemeinschaft der KirchenführerInnen der Mecklenburgischen Seenplatte gebildet. In erster Linie, um das Gelernte weiter zu vertiefen und in gegenseitigen Probeführungen zu professionalisieren.


Von Mai 2006 bis April 2007 bearbeite die Interessengemeinschaft intensiv ihr Kleinprojekt „Kirche als öffentlicher Raum“.
Dieses Projekt wurde gefördert durch „Kleinprojekte – Lokales Handeln für soziale Zwecke" ein Programm der
Deutschen Kinder- und Jugendstiftung unterstützt durch Mittel des Landes sowie dem Europäischen Sozialfonds. Ziel des Projektes war in erster Linie die Kompetenzen der aktiv Mitwirkenden weiter auszubauen.

Vorderseite des Heftes Kirchen in der Mecklenburgischen Seenplatte südlicher Bereich, Grafiken von Schinko Röbel

Als fertiges Produkt der einjährigen Arbeit Kleinprojekt ist unter anderem Heftchen „Kirchen in der  Mecklenburgischen Seenplatte – Südliche Müritzregion“ entstanden. Anspruch war dem Interessierten einen gesamten  Überblick  über die Kirchen der Region mit ihren Besonderheiten sowie deren Öffnungszeiten, Ansprechpartner, mögliche Kirchenführungen und die „offenen Kirchen“ zugeben.

Da es im Müritzkreis ca. 80 Kirchen gibt, mussten  Einteilungen vorgenommen werden und so entstanden der südliche wie der nördliche Bereich. Hinzu kommen die Kirchen Basedow Neukalen (außerhalb des Müritzkreises), aus diesen zwei Orten Leute aktiv im Projekt mitarbeiten. Mit Hilfe des Kleinprojektes wurden inhaltlich beide Teile erarbeitet, jedoch vorerst nur der südliche Bereich  als druckfertiges Exemplar fertig gestellt.
Dieses kleine Heftchen war mit 2000 Exemplaren in kürzester Zeit abgesetzt.
Die Interessengemeinschaft bittet deshalb um Spenden für den Nachdruck des Heftchen.

Im September 2011 konnte endlich der zweite Teil des Heftchen
"Kirchen in der Mecklenburgischen Seenplatte - Nördliche Müritzregion"
fertiggestellt werden. Es werden Kirchen im Raum Malchow, rund um Waren/Müritz bis Kirch Grubenhagen und bis in das Penzliner Land vorgestellt. Sie können jedes Heft für einen Preis von 1,50 € plus Versandkosten erwerben.

Bestellungen richten Sie bitte an Frau Maluschak
Kifue-Seenplatte@web.de
 

oder an Frau Grumbach: 
reiseservice_ibena@t-online.de

Frau Ludwigs erklärt den Taufstein Frau Grumbach ertastet die Sandsteinstruktur

Durch die Motivation und dem Ideenreichtum der Mitglieder der Interessengemeinschaft ist es gelungen, Ende Oktober 2007 eine Weiterbildung zum Thema „Kirchenführungen für blinde und sehbehinderte Gäste“ auf die Beine zu stellen. Dieser Lehrgang wurde am 25.11.2007 erfolgreich abgeschlossen. Für die Teilnehmer des Lehrganges, der an fünf Samstagen und Sonntagen stattfand, war dies nicht nur Ausbildung sondern auch eine wichtige Erfahrung im Umgang mit Menschen mit Handicap insbesondere Blinde und Sehbehinderte. 
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Erstmals nach dem Lehrgang  "Kirchenführungen für blinde und sehbehinderten Gäste"  luden wir uns Gäste  des BSV MV e.V. 
- Blinden- und Sehbehindertenverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.-  der Kreisorganisation Müritz zu einer Kirchenführung in die Kirche in Jabel ein. Vier Gäste mit einer Sehbehinderung kamen mit  ihren Begleitpersonen gerne der Einladung nach.   Wir gaben einen Überblick zu der neugotischen Kirche. Es wurde der Kirchturm, die Kirche mit ihrem Inventar wie Altar, Kanzel, Orgel, Triumphkreuz, Gestühl, Fenster und Bemalung, ihre Bedeutung und Bestimmung erklärt. Gleichzeitig konnte die Führung beim Ertasten von Vierpass, Spitzbogen und verbessert werden. Ziel war es das erlernte erstmals anzuwenden. Wir erfuhren in der anschließenden Diskussion, das manches Erlernte zu überdenken ist, dass mehr auf die Geschichte der Kirche eingegangen werden muss. Schade war das die Orgel nicht zu hören war, dies bedauerten unsere Gäste. 

Ein weiteres Produkt des Kleinprojektes sind die  KleinenKirchenKucker-Touren
an jedem zweiten Samstag von Mai bis Oktober. Lassen Sie sich überraschen,
welche Besonderheiten in den kleinen, oft unscheinbaren und zum größten Teil
verschlossenen Dorfkirchen der Region auf Sie warten.


Ihre Interessengemeinschaft